2.000
Top Trainer
Kundenbewertung
Deutschlandweit
Weiterbilden

NEW WORK Seminare.

New Work die Zukunft der Arbeit und Führung

Wissen für die neue Arbeitswelt.


New Work: Potential für Ihr Unternehmen.

New Work verändert die Arbeitswelt grundlegend und bietet Chancen für Ihr Unternehmen. Um diese zu nutzen, müssen Sie als Führungskraft neue Denkweisen etablieren. Mit einem digitalen Mindset können Sie sinnvolle Anreize schaffen, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen, richtig zu führen und langfristig zu binden. Sie entwickeln diese Denkweise in der Seminarreihe zum Schwerpunkt New Work.

Nutzen Sie das Potential von New Work.

Erwerben Sie praxisrelevantes Wissen für die neue Arbeitswelt. Erleben Sie zeitgemäße Seminare: online, live und ohne Reisekosten. So erhalten Sie effektives Rüstzeug, um Ihr Unternehmen optimal in der neuen Arbeitswelt zu positionieren. Lernen Sie von und mit Vordenkern digitaler Innovationen und entwickeln Sie praxisnah digitale Kompetenzen im WBS LearnSpace 3D®.

Ihre Vorteile. | ► Zu den Seminaren. | ► Ihre Trainer. | ► Ihre Ansprechpartner. | ► Was ist New Work?

New Work Seminare – Ihre Vorteile.
Lernen neu erleben.

Erweitern Sie Ihre digitalen Kompetenzen im mehrfach preisgekrönten Lernformat WBS LearnSpace 3D®.

Lernen mit Vordenkern.

Unsere Dozentinnen und Dozenten prägen die neue Arbeitswelt. Netzwerken Sie mit spannenden Führungskräften.

Lernen für die Zukunft.

Führen Sie Ihr Unternehmen mit zeitgemäßen Konzepten in die Zukunft. Gestalten Sie die neue Arbeitswelt.

Seminare für die Arbeitswelt der Zukunft.

Ihre Trainer für New Work.

Barbara Gronauer
Diplom Kulturwissenschaflerin

„Als freiberufliche Strategieberaterin bin ich seit 1998 branchenübergreifend für Geschäftsführer, Führungskräfte, Teams, Netzwerke und Institutionen tätig. Die Entwicklung von Produkt- und Geschäftsmodellen und die integrale Entwicklung von Organisationen liegen mir besonders am Herzen.“

Seminar: Digitales Mindset erleben - Digital denken und eine digitale Kultur erleben

Arbeitsschwerpunkte: Design Thinking, Führungskräfteentwicklung für eine innovationsförderliche Unternehmenskultur, Digitaler Transformationsprozess für Unternehmen


Volker Schwabe
Diplom Politologe

„Mein Ziel ist es, Menschen beim Glücklichsein zu helfen. Mit einem Blick von außen benenne ich Potentiale und Details, die oft nur im Unterbewusstsein wahrgenommen werden.“

Seminar: Mimik Performance – Menschenkenntnis im Beruf

Arbeitsschwerpunkte: Potentialanalyse, Wahrnehmungsschulungen, Feststellung spezifischer individueller Kompetenzen, Berufseignung, Personalauswahl, Team Composing, Individuelles Coaching und Gruppencoaching, Individuelle Mimik- und Gesichtsanalysen, Kommunikation und Rhetorik.

 


Prof. Dr. Carsten C. Schermuly
habilitierter Psychologe

Prof. Dr. Carsten C. Schermuly – habilitierter Psychologe

Seminar: New Work und psychologisches Empowerment

Forschungsschwerpunkte: Konsequenzen von Diversität in Arbeitsteams, Qualität von Personalauswahl- und Personalentwicklungsmaßnahmen sowie die psychologische Perspektive auf das Thema New Work (psychologisches Empowerment). Als Seltenheit in der deutschen Personalforschung hat er zum Thema Empowerment und New Work habilitiert.

 


Portrait Sandra Dundler

Sandra Dundler
zertifizierte Trainerin

„Ich habe selbst gemerkt, wie großartig es ist, in einem professionellen Nachwuchsführungskräfteprogramm das eigene Potential zu entfalten. Diese wertvolle Erfahrung möchte ich auch anderen neuen Führungskräften ermöglichen.“

Seminar: Digital Leadership

Arbeitsschwerpunkte: Change Management, Business Strategy, Leadership Training, Business Development, Organisationsgestaltung, Projektmanagement

Mimik-Performance-Trainer Volker Schwabe zu Gast im Podcast.

Sie möchten weitere Informationen über unsere Seminarreihe New Work erhalten? In der Podcast-Folge „Gesichtsanalyse: Wie funktioniert Face Reading?“ ist Psychologe und Trainer Volker Schwabe zu Gast. Er analysiert Gesichter und berät Unternehmen bei der Zusammenstellung von Teams. Erhalten Sie Einblicke in das New Work Seminar „Mimik Performance – Menschenkenntnis im Beruf“ und erfahren Sie, was das Gesicht über den Charakter eines Menschen verrät.

Ein Futurist verrät: So erforscht man die Zukunft.

Durch Digitalisierung und New Work wird sich die Art und Weise wie wir leben und arbeiten stark verändern. Wie wird das in der Praxis aussehen? Darüber haben wir mit dem Fururisten Sven Göth im Podcast gesprochen. Warum Standardlösungen für Produkte ausgedient haben und welche Chancen und Herausforderungen uns die Zukunft bietet – das erfahren Sie in dieser Folge von „Springender Punkt“.


DER WBS LEARNSPACE 3D®.

Erleben Sie den WBS LearnSpace 3D® in unseren New Work Seminaren. Weiterbildungen finden heute live, online und interaktiv statt. Erwerben Sie spielerisch digitale Kompetenzen und erfahren Sie aktuelle New Work Trends von unseren Expertinnen und Experten. Was der WBS LearnSpace 3D® genau ist, erfahren Sie in diesem Video.

New Work Seminare - Ihre Ansprechpartner.

Ihr Ansprechpartner
Frank Katzwinkel

Senior Consultant Automatisierungstechnik und Robotik
business@wbsakademie.de

Ihre Ansprechpartnerin
Stefanie R. Hausner

Senior Consultant psych. Empowerment, Mimik Performance, Digital Mindset
business@wbsakademie.de

New Work Glossar.

Der Begriff New Work geistert durch die Führungsetagen. Wie häufig bei Trendbegriffen, wird dessen Bedeutung jedoch verschieden ausgelegt. Lesen Sie hier, was Sie jetzt als Führungskraft wissen müssen. Wir haben neben den Chancen, die New Work bietet, auch die Herausforderungen für Führungskräfte und Angestellte systematisiert.


Erfahren Sie in diesem Glossar alles, was Sie über New Work wissen müssen:

Was ist New Work?

Ursprung und Implikationen des Begriffs

 

New Work: neue Herausforderungen für Führungskräfte

Digital Leadership

New Work und Empowerment

Menschenkenntnis im Beruf

Big Data - Ohne Daten läuft nichts

 

Neue Fähigkeiten von Angestellten für New Work

Kompetenzbasiertes Lernen

Flexibilität, Resilienz und Achtsamkeit

Wie sieht die Zusammenarbeit in der Zukunft aus?

Welche Risiken birgt New Work und wie begegnet man diesen?

Ausblick: Arbeiten 5.0

Was ist New Work?

Zurückführen lässt sich der Modebegriff auf den Wirtschaftsphilosophen Frithjof Bergmann, der ein alternatives Arbeitsmodell zugrunde legt. Für ihn ist New Work der nächste Schritt in eine neue Gesellschaftsform, bei der innovative Technologien intelligent verwendet werden. Diese modernen Techniken benötigen keine riesigen Fabrikhallen und sind platzsparend auf kleinstem Raum untergebracht. Der Kauf von großen Maschinenanlagen und die Notwendigkeit von umfangreichen Investitionen entfällt. Es entstehen neue Wirtschaftsformen, die das Fundament für eine andere Lebensweise und Kultur bilden. Der Arbeitsplatz wird als Berufung verstanden, die mit einem Sinn und einer Überzeugung verbunden ist.

Lange Zeit fanden Bergmanns Ausführungen keine größere Beachtung. Dies änderte sich erst, als die Umsetzung seiner Ideen durch den technologischen Wandel in greifbare Nähe rückte. Heute beschreibt der Modebegriff New Work die Arbeitswelt der Zukunft. An dieser Stelle geht es nicht um eine radikale Umgestaltung der Gesellschaft, wie von Bergmann gefordert. Vielmehr kristallisieren sich bestimmte Punkte heraus, die für die Praxis geeignet sind und sich umsetzen lassen. Dazu gehören:

Foto New Work - Teamarbeit und Gemeinschaft

Ursprung und Implikationen des Begriffs.

Aufbauend auf Bergmanns Ideen ist eine neue Bewegung entstanden, bei der Kreativität und Sinnstiftung im Vordergrund stehen. Konkret bedeutet dies, dass für viele Personen der Karriereweg nicht nach festen Mustern abläuft. Sie betrachten sich als digitale Nomaden, die sich den Arbeitsplatz aussuchen, der am besten zu ihren Lebensvorstellungen passt.

Es ist evident, dass diese anders geworben, motiviert und geführt werden müssen. Damit verbunden ist zudem die partielle Auflösung der Hierarchie zwischen Führungskräften und Mitarbeitern. Es handelt sich zunehmend eher um ein partnerschaftliches Netzwerk, bei dem die hierarchischen Grenzen verschwimmen oder ganz verschwinden.
Digitalisierung hat einen maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung. Sie bewirkt die Umwandlung von anlogen Inhalten in digitale Prozesse. Dadurch lassen sich moderne Softwarelösungen viel besser in die Arbeitswelt integrieren und ermöglichen erst das geforderte freie und flexible Arbeiten. In diesem Zusammenhang sprechen Experten gerne von der digitalen Transformation. Sie nimmt einen ebenso hohen Stellenwert ein wie die industrielle Revolution im 19. Jahrhundert. Es ist ein gesellschaftlicher Veränderungsprozess, der durch die Verwendung von digitalen Anwendungen und Informationstechnologien vonstattengeht.

Im selben Atemzug mit der Digitalisierung fallen Begriffe wie Arbeit 4.0 und Industrialisierung 4.0. Dabei fungiert die Arbeitswelt 4.0 als Oberbegriff für den Einfluss der Digitalisierung auf den Arbeitsalltag und das Arbeitssystem. Konkret geht es um die Frage, wie sich Arbeitskonzepte und Abläufe an das digitale Leben anpassen lassen. Welche Aufgaben werden von den Menschen übernommen und wie können computergestützte Systeme einfache Routineaufgaben ausführen? Wie sehen die Fähigkeiten aus, die Mitarbeiter zukünftig mitbringen müssen, um den Anforderungen der digitalen Welt gewachsen zu sein?

Foto New Work - digitale Vernetzung

An dieser Stelle tritt das Organisationsmodell Industrie 4.0 in den Vordergrund. Das Konzept befasst sich mit der intelligenten Vernetzung von Mensch und Maschine unter Zuhilfenahme der etablierten Kommunikationstechnologien. Die flexible Produktion stellt eine digitale Vernetzung zwischen den Unternehmen bereit, die alle zum Produktzyklus mit beitragen. Sie sorgt zum Beispiel dafür, dass bei jedem Arbeitsschritt die Auslastung der Maschinen effektiv gesteuert wird. Hinter der wandelbaren Fabrik verbirgt sich der Grundgedanke, dass Produktionsstraßen modular aufgebaut sind. Die Zusammensetzung der verschiedenen Elemente richtet sich nach dem jeweiligen Kundenauftrag. Auf diese Weise ist es möglich, kleinere Stückzahlen produktiv und wirtschaftlich herzustellen. Ein Aspekt, der bei diesem Ansatz Berücksichtigung findet, ist der kundenorientierte Lösungsansatz. Auftraggeber wirken am gesamten Produktionsprozess mit, indem sie sich zum Beispiel ihr Wunschprodukt selbst designen. Smarte Lösungen stellen sicher, dass der Kunde jederzeit einen Einblick in den aktuellen Produktionsstand erhält und über die Fertigstellung seines Auftrags rechtzeitig informiert wird. Digitale Lösungen finden ihren Weg in die Logistik und tragen zur Berechnung der idealen Lieferwege bei. Maschinen entscheiden selbstständig, welches Material benötigt wird und wie der optimale Warenfluss aussieht. Dies sorgt für eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft und verlängert den Lebenszyklus eines Produktes.

New Work – Neue Herausforderungen für Führungskräfte.

Das veränderte Arbeitsverständnis stellt Führungskräfte vor unbekannte Herausforderungen. Führung muss neu gedacht werden. Starre Routinen werden durch Flexibilität und die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen abgelöst. Jeder Manager braucht diese Veränderungsbereitschaft, um auf Entwicklungen am Markt besser und schneller reagieren zu können.

Die fortschreitende Digitalisierung führt zu einer hohen Komplexität von Prozessen und macht die Vorhersage und Steuerbarkeit von Vorgängen schwierig. Als Führungskraft ist es Ihre zentrale Aufgabe, die Risiken und Nachteile von bestehenden Arbeitsbedingungen zu erkennen und neu zu gestalten. Als Manager sind Sie dazu aufgefordert, agile Strategien zu entwickeln, die das eigene Unternehmen für die Zukunft rüsten. Dabei sollten Sie den Veränderungsprozess als Chance und nicht als Bedrohung ansehen. Die Bereitschaft zum Wandel ist etwas Positives. Sie gibt Ihnen die Möglichkeit, die eigenen Strukturen und das eigene Handeln zu hinterfragen. Dies stellt in der heutigen Zeit einen enormen Wettbewerbsvorteil dar. Persönlicher und organisatorischer Stillstand bedeuten, den Anschluss an die Konkurrenz zu verlieren.
Sie üben als Führungskraft eine Vorbildfunktion aus und gehen für Ihre Mitarbeiter mit gutem Beispiel voran. Es liegt an Ihnen, die Weichen für neue Arbeitsplatzstrukturen und Arbeitszeitmodelle zu stellen. Ohne die Erlangung der notwendigen Kenntnisse, die für diese neue Strategie notwendig sind, fällt die Umsetzung schwer. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, dass Sie einen Überblick über die wichtigsten Kompetenzen erhalten.

Foto New Work - digital Leadership

Digital Leadership.

Ein Digital Leader macht es sich zur Aufgabe, ein inspirierendes Führungsklima zu schaffen, das sich von einer reinen Kontrollfunktion fortbewegt. Im Vordergrund stehen flache Hierarchieebenen, die Schaffung von klar definierten Werten und kulturellen Regeln. Mithilfe von Digital Leadership wird es möglich, Angestellten Sinnhaftigkeit, Orientierung und Sicherheit zu geben. Mitarbeiter brauchen in Zeiten des digitalen Wandels jemanden, der als Visionär und Mentor fungiert. Dies setzt eine hohe Kommunikationsfähigkeit und eine tiefgreifende Medienkompetenz voraus. Beim Digital Leadership werden technische Tools und Aspekte mitberücksichtigt, die das eigene Unternehmen vorantreiben und die Stärken hervorheben. Als Digital Leader sollten Sie in der Lage sein, die verschiedenen Arbeitsmodelle Ihrer Mitarbeiter sinnvoll zu koordinieren. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Teil der Angestellten im Homeoffice oder im Ausland tätig ist. Digital Leadership ist eng mit der angemessenen Verwendung der Kommunikationsmedien verbunden. Dazu gehört zum Beispiel der Umgang mit sozialen Medien und die richtige Ablage und Verarbeitung von digitalen Informationen. Durch erworbene Kenntnisse in diesem Themenfeld fällt es Ihnen leichter, die tägliche Informationsflut im Unternehmen zu bewältigen. Digital Leadership erfordert aber auch Kenntnisse im Umgang mit Angestellten, die den Wandel nicht mittragen möchten. Hier gilt es, diese Personen mit auf die digitale Reise zu nehmen und ihre Bedenken und Sorgen nicht unberücksichtigt zu lassen.

New Work und Empowerment – Psychologisches Empowerment.

Kenntnisse im psychologischen Empowerment sind wichtig, um Mitarbeiter zu motivieren und sie zu einem festen Bestandteil im Veränderungsprozess zu machen. Seinen Ursprung hat das Empowerment-Konzept in der Pädagogik und Gemeindepsychologie. Dahinter steckt die Idee eines neuen psychosozialen Handelns, das durch verschiedene Lernprozesse erreicht wird. Es geht um das Wissen und den Glauben, dass jeder Einzelne Stärken besitzt und diese sinnvoll und gelingend in seinem Alltag einsetzen kann. Diese Potentiale treten in den Vordergrund, wenn eine Person mehr Kontrolle über die eigenen Lebensbedingungen und Arbeitsbedingungen erhält. Mithilfe von Kenntnissen im Empowerment sorgen Sie dafür, dass Menschen ihre eigenen Entwicklungspotentiale erkennen und ihre Angelegenheiten selbst in die Hand nehmen. Dies erreichen Sie, wenn Personen aktiver am Entscheidungsprozess beteiligt werden und mehr Verantwortung übernehmen. Durch die neu hinzugewonnen Freiheiten werden Herausforderungen besser angegangen und die Arbeit effektiver gestaltet.

Ihnen als Führungskraft kommt die Aufgabe zu, die Potentiale Ihrer Angestellten zu betonen und jede Person an der richtigen Stelle einzusetzen. Dabei werden individuelle Wünsche und Vorstellungen berücksichtigt, die im Rahmen der neuen Arbeitsbewegung eine zentrale Rolle einnehmen. Alte Arbeitsplatzgestaltungen rücken an dieser Stelle in den Hintergrund und Sie legen Ihren Schwerpunkt auf die Etablierung von neuen Arbeitsräumen und Arbeitszeitmodellen.

Tipp: Führen Sie eine individuelle Einzelberatung und Kompetenzanalyse durch. Arbeiten Sie mit jedem Mitarbeiter seine Stärken und Schwächen heraus. Helfen Sie Ihm dabei, eine echte Selbsteinschätzung vorzunehmen.

Foto New Work - Arbeitswelt 4.0

Menschenkenntniss im Beruf – ein Muss für Führungskräfte.

Menschenkenntnis stellt die Kernkompetenz einer guten Führungskraft dar. Sie gehört zum Standardrepertoire eines Managers und sollte selbstverständlich für Sie sein. In Zeiten von Arbeitswelt 4.0 und Industrialisierung 4.0 ist sie zu einem unerlässlichen Werkzeug geworden. Es gilt, diejenigen Personen auszuwählen, die am besten für die Umsetzung von neuen Arbeitsplatzmodellen geeignet sind.
In den Vordergrund rückt die ideale Zusammenstellung von Teams, die ein effizientes und kreatives Arbeiten sicherstellen. Eine gute Führungskraft ist in der Lage, bestimmte Muster in der Mimik und Geste von Menschen zu erkennen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Mitarbeiter sich nicht mit den neuen Modellen anfreunden kann. Unsicherheit und Unwohlsein deuten Sie an bestimmten Gesichtsmerkmalen und Verhaltensweisen. In Zeiten eines enormen Veränderungsprozesses prallen viele unterschiedliche Faktoren auf den einzelnen Beschäftigten ein. An dieser Stelle sind viel Feingefühl und Empathie gefragt, um jede Person sinnvoll in die neuen Prozesse zu integrieren.

Big Data – Ohne Daten läuft nichts.

Kenntnisse über den richtigen Umgang mit Daten sind durch die Digitalisierung zu einer wichtigen Kompetenz geworden. Das Sammeln und Ablegen von großen Datenmengen erfordert eine gute Planung und Vorbereitung. Mit Etablierung der neuen Datenschutzverordnung (DSGVO) ist eine sichere Verwahrung noch wichtiger. Sie benötigen als Führungskraft ein hohes Fachwissen und Spezialwissen, um sich im Datendschungel zurechtzufinden. Diese Fähigkeiten sind nötig, um die komplexen Vorgänge der Industrialisierung 4.0 und der Arbeit 4.0 zu verstehen.
In den Vordergrund rückt die Analyse der Daten, die Aufschluss über die Effektivität der eigenen Unternehmensprozesse geben. Der Einsatz dieser Kenntnisse an der passenden Stelle spart Zeit und Kosten und hilft, die digitale Transformation besser voranzutreiben.

Neue Fähigkeiten von Angestellten für New Work?

Die veränderte Arbeitssituation stellt Arbeitnehmer vor neue Herausforderungen. Sie müssen sich in einer veränderten Arbeitsumgebung zurechtfinden, die auf digitale Vernetzung und Kommunikation setzt. Der Wunsch nach neuen Unternehmens- und Arbeitsplatzstrukturen erfordert den Willen, sich selbst weiterzubilden und am Prozess mitzuwirken.

Es ist wichtig, offen für Neues zu sein und den persönlichen Wissensstand zu hinterfragen. Wer Flexibilität von seinem Arbeitgeber fordert, der braucht selbst eine flexible Lebenseinstellung. Als Führungskraft ist es wichtig, dass Sie Ihren Mitarbeitern passende Seminare zu den unterschiedlichsten Themenbereichen anbieten, um die entsprechenden Fähigkeiten zu fördern.

Kompetenzbasiertes Lernen.

Ein Stichwort, das in Verbindung mit der Thematik oft gebraucht wird, ist das kompetenzbasierte Lernen. Der Ansatz betrachtet die Aneignung von Wissen und Kompetenzen als einen lebenslangen Prozess, der sich durch die gesamte berufliche Karriere zieht. Im Rahmen des kompetenzbasierten Lernens werden die persönlichen Stärken ermittelt und mögliche Verbesserungspotentiale aufgezeigt. Die Entwicklung der Fähigkeiten wird über einen längeren Zeitraum beobachtet, um die Potentiale der Mitarbeiter weiter zu stärken und voranzubringen. Die neuen Arbeitsmodelle erfordern ein hohes Maß an Selbstdisziplin, Flexibilität und Teamarbeit. Diese Kompetenzen müssen bei einigen Mitarbeitern erst entwickelt werden.

Foto New Work - Flexible Arbeitsplätze

Flexibilität, Resilienz und Achtsamkeit.

Ein Nebeneffekt der modernen Arbeitswelt ist das Verwchwimmen der Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit. Viele Personen arbeiten von zu Hause aus und koordinieren von dort Privatleben und Berufsleben. Doch die gewünschte Flexibilität und Selbstbestimmung hat ihren Preis: Nicht selten kommt es zu einer Überforderung, die einen Stimmungswechsel gegenüber dem hoch angepriesenen neuen Arbeitsleben bewirkt.
Neue Arbeitsgestaltungsmodelle bedeuten für einige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern auch Überforderung und im schlimmsten Fall Burn-Out. Damit es nicht so weit kommt, muss eine sinnvolle Balance geschaffen werden. Ein gesundes Maß an psychischer Widerstandsfähigkeit und Achtsamkeit ist wünschenswert. Unterstützen Sie Ihre Angestellten dabei, auf ein ausgewogenes Verhältnis zu achten.

Wie sieht die Zusammenarbeit der Zukunft aus?

Die neuen Arbeitsmodelle und Büroformen sind kein fiktives Konstrukt. Sie haben längst Einzug in den Büroalltag gehalten. Ein beliebtes und bewährtes Konzept ist die Holokratie. Das Wort stammt aus dem Griechischen und bedeutet grob übersetzt „vollständige Herrschaft". Dahinter verbirgt sich die Idee, dass Mitarbeiter transparent in die Unternehmensprozesse eingebunden werden. Zurückführen lässt sich die holacracy-constitution auf den Gründer der Ternary Software. Er wendete das Holokratie-Verfahren in seinem Unternehmen erstmalig an.
Hinter dem Konzept steckt eine Bürogestaltung, in der die Führungsverantwortung auf die Mitarbeiter übertragen wird. Beschäftigte sind dazu angehalten, eigene Entscheidungen zu treffen und diese gegenüber ihren Teammitgliedern zu vertreten. Jeder im Team ist sein eigener Chef und übernimmt unterschiedliche Rollen und Aufgaben. Das Ganze ist nicht in Abteilungen organisiert. Vielmehr setzt sich die Struktur aus Kreisen und Unterkreisen zusammen. Jeder Kreis verantwortet die Bearbeitung eines bestimmten Themas und wählt jemanden, der die Gruppe gegenüber den anderen Kreisen vertritt.
Durch den Austausch der Vertreter wird die Kommunikation sichergestellt und dafür gesorgt, dass alle Meinungen in den Entscheidungsprozess mit einfließen. Das dynamische Konzept sieht vor, dass ein Mitarbeiter mehrmals seine Rollen wechseln kann, um sein Fachwissen und seinen Arbeitsbereich zu erweitern. In operativen Meetings werden alle Fragen geklärt, die die Effizienz von Projekten betreffen. Die Steuerungsmeetings fungieren als Treffpunkt, um die Weiterentwicklung des Konzeptes zu diskutieren. An dieser Stelle geht es um die Zusammenlegung von Kreisen oder die Schaffung einer neuen Teamkonstellation.

Foto New Work - Arbeit und Freizeit

Ein Kreativraum, in dem das dargestellte Modell getestet werden kann, ist das Open-Space Büro. Der moderne Arbeitsort von Morgen schafft Freiräume für die Mitarbeiter und ist anders konzipiert als das herkömmliche Großraumbüro. Die Angestellten kommen an gruppierten Arbeitsplätzen zusammen, zwischen denen keine räumliche Trennung besteht. Sie suchen sich ihren Arbeitsplatz jeden Tag von Neuem aus. Kleine separate Räumlichkeiten stehen für Meetings oder für das stille Arbeiten zur Verfügung. An größeren Schreibtischen treffen sich alle zum kreativen Austausch. Der Gestaltungsfreiheit dieser Räumlichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Gerne werden die Arbeitsplätze durch spielerische Elemente wie eine Kicker-Zone oder einen Gaming-Bereich bereichert. Für das leibliche Wohl sorgen Küchennischen, an denen sich jeder nach Belieben mit Speisen und Getränken versorgt. Firmen wie Google gehen soweit und integrieren Freizeitelemente in den Arbeitsalltag.

Dahinter steckt die Idee, dass Mitarbeiter sich im Büro wie zu Hause fühlen sollen. Dafür stehen Ihnen zum Beispiel Tennisplätze, Restaurants, Kindertagesstätten und vieles mehr zur Verfügung. Jeder Mitarbeiter schafft sich seine individuelle Wohlfühloase und teilt sich seine Arbeitszeit und Freizeit selbst ein. Das Unternehmen hat mit dieser Vorgehensweise die Thematik der Work-Life-Balance sozusagen auf die Spitze getrieben.
In vielen Unternehmen ist die Homeoffice-Option zu einem festen Bestandteil im Arbeitsalltag der Beschäftigten geworden. Der Vorteil dieses Modells liegt in der einfachen und kostensparenden Umsetzung. Mitarbeiter arbeiten einige Tage in der Woche von zu Hause aus. Anwesenheitspflicht vor Ort besteht, wenn Meetings oder größere Besprechungen anstehen. Digitale Techniken wie Dropbox stellen sicher, dass der Zugriff auf alle relevanten Dokumente sichergestellt ist. Die Kommunikation zwischen den Teammitgliedern und den Führungskräften wird durch Skype und den E-Mail-Verkehr gewährleistet. Das Homeoffice stellt die beste Option dar, um selbstbestimmt zu arbeiten und die gewünschte Work-Life-Balance herzustellen. Unternehmen sparen sich die aufwendige Suche nach passenden Büroräumen. Auch die Bereitstellung der richtigen Technik ist weniger aufwendig.
Bewährt hat sich auch das Jobsharing, bei dem sich zwei Mitarbeiter eine Stelle und einen Arbeitsplatz teilen. Zum Beispiel wird eine Vollzeitstelle 50 zu 50 auf zwei Angestellte übertragen. Die Mitarbeiter regeln untereinander, welche Aufgaben vom wem und wann erledigt werden. Diese Arbeitsteilung erfordert ein hohes Maß an Selbstdisziplin und Koordinationsfähigkeit. Als Führungskraft ist es wichtig, auf ein ausgewogenes Verhältnis zu achten. Ihre Menschenkenntnis sollte dazu beitragen, dass Sie Personen auswählen, die gut zueinander passen. Der Vorteil dieses Modells liegt darin, dass sich Familie und Beruf damit sehr gut vereinbaren lassen.
Ein weiterer beliebter Trend ist die Übertragung der Arbeitsaufgaben an Freelancer, die im Unternehmen nicht fest angestellt sind. Diese Personen sind die echten digitalen Nomaden, da sie sich von einem Auftrag zum nächsten bewegen. Sie kommen oft in Co-Working-Spaces zusammen. Für die Nutzung der Räume fällt eine einmalige monatliche Gebühr oder eine Gebühr je nach Aufenthaltszeit an. Die Co-Working-Spaces sind kreativ und individuell eingerichtet und unterstreichen den unabhängigen und freien Arbeitsstil. Sie dienen als Treffpunkt, um das Networking voranzutreiben und einen neuen Auftrag an Land zu ziehen. 
Das Konzept des Crowdworkings geht einen Schritt weiter und bündelt die Potentiale von mehreren Freelancern unter einem Dach. Viele einzelne und anonyme Personen erledigen die Tätigkeiten nach einem vorgegebenen Muster, sodass am Ende ein zufriedenstellendes Gesamtergebnis entsteht. Der Vorteil besteht darin, dass für Unternehmen keine Kosten für Sozialabgaben anfallen. Alles wird über das Crowdworking-Portal organisiert Diese extremste Ausgestaltung der New Work Bewegung sorgt für eine völlige Unabhängigkeit von Raum, Zeit und festen Organisationsstrukturen. Sie bietet die größtmögliche Flexibilität für Auftraggeber und Auftragnehmer und ermöglicht den Zugriff auf eine riesige Wissensquelle.

Welche Risiken birgt New Work und was können Angestellte und Führungskräfte dagegen tun?

Der Modebegriff New Work stellt einen sinnvollen Ansatz dar, um die Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen. Die dargestellten Arbeitskonzepte lassen sich auch in Ihr eigenes Unternehmen integrieren. Die richtigen Kenntnisse tragen dazu bei, dass die digitale Transformation gelingt. Wie bei jedem Trend üblich werden die Nachteile und Risiken gerne außer Acht gelassen. So spricht niemand gerne von: Überforderung, Ausbeutung, schlechterer Bezahlung und dem Verlust der strikten Trennung zwischen Arbeitsleben und Privatleben. Die drei oben genannten Punkte betreffen v.a. Personen, die nicht fest in einem Unternehmen angestellt sind. Flexibilität und Freiheit bedeuten nicht gleichzeitig Wohlstand und Absicherung der eigenen Lebensverhältnisse. Das digitale Nomadentum bedeutet auch, dass die Auftraggeber nicht an feste Arbeitsverträge gebunden sind. Bezogen auf Ihre Tätigkeit als Führungskraft ist es wichtig darauf zu achten, dass die Selbstbestimmung und Selbstentfaltung Ihrer Mitarbeiter nicht auf Kosten der Unternehmensprozesse geht. Abläufe müssen sichergestellt werden.

Foto New Work - Neue digitale Arbeitsformen

Die Bereitstellung der neuen Arbeitsformen setzt ein hohes technisches Verständnis voraus. Nicht alle Mitarbeiter sind in der Lage, sich auf die digitalen Medien einzulassen oder haben Bedenken zum Thema Sicherheit und Datenschutz. Die ständige Erreichbarkeit über die digitalen Medien sorgt für ein hohes Stresslevel und macht das Ziehen von eigenen persönlichen Grenzen erforderlich. Die beschrieben Modelle sind nicht für alle Arbeitsbereiche in einem Unternehmen geeignet. Homeoffice macht bei Aufgaben Sinn, die am Rechner ausgeführt werden. Handwerkliche Berufe wie der Industriemechaniker setzen die Anwesenheit vor Ort voraus. Denn hier geht es um die Wartung und Reparatur von Maschinenanlagen, die ohne diese Experten nicht laufen.
Das neue Arbeitsverständnis beruht zu einem hohen Maß auf Vertrauensarbeitszeit. Mitarbeiter strukturieren sich ihre Arbeit selbst und teilen sich die Zeiten frei ein. Dazu ist ein hohes Maß an Eigenverantwortung nötig. Die im Arbeitsvertrag geforderte Wochenstundenzahl muss eingehalten werden. Steht kein Zeiterfassungssystem zur Verfügung, liegt es an jedem Einzelnen, die vorgegebene Stundenanzahl einzuhalten. Nicht alle Berufszweige kommen in den Genuss der freien Zeiteinteilung. An dieser Stelle sind Sie als Führungskraft gefragt, die Diskrepanzen zwischen den einzelnen Beschäftigten aufzulösen. Eine Idee ist, für diese Personen andere Anreizsysteme zu schaffen, die einen Ausgleich zu den neuen Modellen bewirken.  

Tipp: Stellen Sie Ihre Mitarbeiter nicht vor vollendete Tatsachen. Heben Sie von Anfang an die Vorteile der Umstrukturierung und Digitalisierung hervor. Schaffen Sie Transparenz und kommunizieren Sie jeden Schritt offen nach außen.

Ausblick – Arbeiten 5.0

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass der Weg zu einer digitalen Organisation eine enorme kulturelle und strukturelle Veränderung mit sich bringt. Der Prozess der digitalen Transformation ist komplex und lässt sich nicht ohne Weiteres in allen Organisationsbereichen und Hierarchieebenen etablieren. Ein Unternehmen muss sich öffnen, um neue und unkonventionelle Wege zu gehen und die notwendige Lernbereitschaft und Veränderungsbereitschaft auf allen Ebenen zu fördern. Dies ist möglich, wenn Firmen die Chancen der Digitalisierung erkennen und die Arbeitsmodelle an die neuen Gegebenheiten anpassen. An dieser Stelle setzt das New Work Modell von Bergmann an.

Die Zukunftsforschung ist bereits einen Schritt weiter und befasst sich mit der zukünftigen Ausgestaltung von Teamprozessen und Arbeitsstrukturen. Die Vision spricht von einer Arbeitswelt, in der sich Menschen völlig losgelöst von festen Arbeitsplätzen und Büroräumen bewegen. Im digitalen Büro der Zukunft greifen Führungskräfte und Mitarbeiter von einem Ort ihrer Wahl auf alle benötigten Dokumente zu. Sie kommunizieren über digitale Anwendungen und treffen sich zu Besprechungen in Restaurants und Cafés.

Tipp: Wählen Sie mit Bedacht, welche neuen Arbeitsformen Sie im Unternehmen etablieren. Machen Sie nicht jeden Trend mit, den Ihre Mitbewerber umsetzen. Bilden Sie sich weiter und besuchen Sie Seminare zum Thema New Work. Dadurch ist es Ihnen möglich, eine objektive Einschätzung zu den Vorteilen und Nachteilen vorzunehmen. Sie sollten sich eine neutrale und rationale Einstellung bewahren, die Sie vor schnellen und unüberlegten Entscheidungen schützt.


#keeplearning

Awards und Auszeichnungen.

WBS AKADEMIE ist Ihr kompetenter Partner in Sachen berufliche Bildung. Wir statten Sie mit Praxiswissen für die digitale Transformation und wertvollen Skills für Arbeiten 4.0 aus. Das bezeugen auch unsere Auszeichnungen, mit denen wir von unabhängigen Gremien in den Bereichen E-Learning, Innovation und Digitales prämiert wurden. Profitieren Sie von aktuellsten Inhalten, die Sie in Ihrer Karriere wirklich weiterbringen. Darauf können Sie sich verlassen.

Digital Champions Award Logo
HR Innovation Award Logo
E-Learning Award Logo

Unsere Partner.

Kompetente Partner, wie SAP, Microsoft und DEKRA, schenken uns bereits seit vielen Jahren ihr Vertrauen. Gemeinsam mit Institutionen, Unternehmen und hochkarätigen Trainern stehen wir für geprüfte Qualität. Für Sie als unsere Kunden entsteht dadurch ein profitables Netzwerk mit hohem Praxisbezug. Beste Voraussetzungen für Ihren beruflichen Erfolg. Darauf können Sie vertrauen.

SAP Partner Logo
Dekra Partner Logo
Datev Partner Logo
Microsoft Gold Partner Logo
Lexware Partner Logo
BVOB Partner Logo
Evident Partner Logo
Prometic Partner Logo